BVK Zusatzversorgung

Die BVK Zusatzversorgung

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ist die betriebliche Altersvorsorgeeinrichtung für die Beschäftigten des öffentlichen und kirchlichen Dienstes.

Die Beschäftigten werden über ihren Arbeitgeber in der Zusatzversorgung versichert. Zu diesem Zweck muss der Arbeitgeber die Mitgliedschaft bei der BVK Zusatzversorgung erwerben. Mit dem Erwerb der Mitgliedschaft schließt der Arbeitgeber mit der Zusatzversorgungskasse gleichzeitig einen Gruppenversicherungsvertrag für seine versicherungspflichtigen Beschäftigten ab.

Die Leistungen der Zusatzversorgung beinhalten eine Alters- bzw. Erwerbsminderungsrente sowie Leistungen für Hinterbliebene. Die Rentenleistungen aus der Zusatzversorgung stehen selbständig neben der Leistung aus der gesetzlichen Rentenversicherung oder anderer Altersversorgungssysteme. Eine Anrechnung anderer Rentenleistungen findet nicht statt.

Zum 01.01.2002 wurde das System der Zusatzversorgung grundlegend verändert. Das bis dahin geltende Gesamtversorgungssystem wurde geschlossen und durch ein Punktemodell ersetzt, in dem Leistungen zugesagt werden, die sich ergeben würden, wenn eine Gesamtbeitragsleistung von 4 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts vollständig in ein kapitalgedecktes System eingezahlt würde.

Das Geschäftsgebiet der BVK Zusatzversorgung umfasst den Freistaat Bayern und den Landesteil Pfalz des Landes Rheinland-Pfalz. Die Verwaltung hat ihren Sitz in München und eine Geschäftsstelle bei der Pfälzischen Pensionsanstalt (PPA) in Bad Dürkheim.

Die BVK Zusatzversorgung hat am 1. April 1940 ihre Geschäfte aufgenommen. Sie hat ihren Sitz in München. Die BVK Zusatzversorgung ist ein nicht rechtsfähiges Sondervermögen des Bayerischen Versorgungsverbandes und wird getrennt vom Vermögen des Bayerischen Versorgungsverbandes verwaltet. Sie unterliegt der Rechtsaufsicht des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr.

Organe der BVK Zusatzversorgung sind der Verwaltungsrat als Normsetzungs- und Kontrollorgan und die Bayerische Versorgungskammer als Geschäftsführungs- und Vertretungsorgan. Ihre Rechtsgrundlagen sind das Gesetz über das öffentliche Versorgungswesen und die Satzung der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden.

Die BVK Zusatzversorgung ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft kommunale Altersversorgung (AKA) e.V. Die AKA ist ein Zusammenschluss von kommunalen und kirchlichen Zusatzversorgungs- und Versorgungskassen in Deutschland.

Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne. Ihren Ansprechpartner finden Sie unter

Selbstverwaltung / Organe

Normsetzungs- und Kontrollorgan / Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat ist das Normsetzungs- und Kontrollorgan der BVK Zusatzversorgung. Er beschließt insbesondere über die Richtlinien der Versorgungspolitik, die Satzung, den Jahresabschluss einschließlich der Entlastung der Geschäftsführung, die Wirtschaftsplanung, die Zugehörigkeit zu Verbänden, die Festsetzung des Umlagesatzes sowie die Bildung von Ausschüssen und er überwacht die Geschäftsführung. Der Verwaltungsrat besteht aus 16 Vertretern der Kassenmitglieder (Arbeitgeber) und 16 Vertretern der versicherten Arbeitnehmer.

Der Verwaltungsrat hat einen Arbeitsausschuss eingesetzt. Dieser setzt sich aus 8 Mitgliedern des Verwaltungsrats - jeweils zur Hälfte Vertreter der Mitglieder und der Versicherten - zusammen. Der Arbeitsausschuss hat die Aufgabe die Einhaltung der Richtlinien für die Anlage des Vermögens der Kasse zu überwachen. Beim Erwerb, bei der Bebauung und bei der Veräußerung von Grundstücken ist seine Zustimmung einzuholen.

Der Verwaltungsrat benennt die vier Vertreter der Zusatzversorgungskasse für den Kammerrat der Bayerischen Versorgungskammer.

Erklärfilm

Die Geschichte der BVK Zusatzversorgung in Meilensteinen

Altersversorgung ist ein Geschäft für Profis. Die BVK Zusatzversorgung hat über einen langen Zeitraum Wissen angesammelt und Kompetenzen entwickelt. Und sie ist Teil eines starken und traditionsreichen Verbunds.

2020

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