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Überleitung Arbeitgeber

Überleitung bei Arbeitgeberwechsel

Den Job wechseln und die Pflichtversicherung mitnehmen
Überleitung

Damit ein Arbeitgeberwechsel nicht zu einer Unterbrechung der Pflichtversicherung für die Betriebsrente führt, gibt es die "Überleitung". Die Überleitung der Versicherungszeiten in der Zusatzversorgung ermöglicht eine einheitliche Versicherung für alle Beschäftigungszeiten innerhalb des öffentlichen oder kirchlich-caritativen Dienstes.

Wechsel "innerhalb" der BVK Zusatzversorgung

Bei einem Wechsel des Beschäftigungsverhältnisses von einem Mitglied der BVK Zusatzversorgung zu einem Arbeitgeber, der ebenfalls Mitglied der BVK Zusatzversorgung ist, muss der Versicherte keine Überleitung beantragen. Dann muss dem neuen Arbeitgeber nur die Versicherungsnummer bei der BVK Zusatzversorgung mitgeteilt werden. Der alte Arbeitgeber meldet den Versicherten ab, der neue meldet ihn an. Die bereits bestehende Versicherung wird fortgeführt.

Wechsel zu einer anderen Zusatzversorgungskasse

Wenn der neue Arbeitgeber Mitglied bei einer anderen Zusatzversorgungskasse ist, dann werden die Versicherungszeiten zu dieser Kasse „übergeleitet“. Der dafür nötige Überleitungsantrag muss vom Versicherten bei der neuen Zusatzversorgungskasse, zu der er hingewechselt ist, gestellt werden.

Wechsel zur Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder

Mit der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) besteht eine besondere Vereinbarung. Hier werden keine Versicherungszeiten und Versorgungspunkte übertragen, sondern es erfolgt eine gegenseitige Anerkennung der Versicherungszeiten (z. B. für die Wartezeit von 60 Monaten). Die erreichten Rentenanwartschaften bleiben jedoch bei der jeweiligen Kasse bestehen. Im Rentenfall zahlt jede Kasse den bei ihr erworbenen Rentenanteil an den Versicherten aus. Dann ist es ggf. nötig, einen Rentenantrag sowohl bei der BVK Zusatzversorgung als auch bei der VBL zu stellen.