Soziale Komponenten

Mutterschutzzeiten/Erwerbsminderung
Soziale Komponenten

Neben den Versorgungspunkten auf Basis Ihres zusatzversorgungspflichtigen Einkommens können Sie in besonderen Fällen auch Versorgungspunkte aus sozialen Komponenten erhalten:

Zeiten eines Mutterschutzes (nach § 3 MuSchG)

werden wie Versicherungszeiten behandelt und mit einem fiktiven Entgelt entsprechend einer Entgeltfortzahlung belegt. Sie gelten als Versicherungszeiten und erhöhen – aufgrund des Entgelts – die Rentenanwartschaft. Mutterschutzzeiten ab dem 1.1.2012 werden vom Arbeitgeber gemeldet, ohne dass hierfür Umlagen oder Beiträge zu zahlen sind. Damit Mutterschutzzeiten vor dem 1.1.2012 als Versicherungszeiten berücksichtigt werden, müssen Versicherte oder Rentnerinnen dies direkt bei der BVK Zusatzversorgung beantragen. Weitere Informationen und das Antragsformular finden Sie hier.

In Zeiten einer Kindererziehung

werden für jeden vollen Kalendermonat, in dem das Arbeitsverhältnis wegen Elternzeit ruht, für jedes Kind, für das Anspruch auf Elternzeit besteht, die Versorgungspunkte gutgeschrieben, die sich bei einem monatlichen Entgelt von 500 € ergeben würden.

Bei Eintritt einer Erwerbsminderung 

zahlt die BVK Zusatzversorgung nicht nur eine Rente aus den bisher angesparten Versorgungspunkten. Vielmehr werden Ihnen bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres zusätzliche Versorgungspunkte gutgeschrieben. Die Höhe ermittelt sich aus dem durchschnittlichen Entgelt der letzten 3 Kalenderjahre vor Eintritt der Erwerbsminderung und dem jeweiligen Altersfaktor.