Informationen zur Betriebsrente

An- und Abmeldung

Versicherte

Anmeldung

Versicherungspflichtig sind alle Beschäftigten und Auszubildenden, die

  • das 17. Lebensjahr vollendet haben,
  • bis zum gesetzlich festgelegten Alter zum Erreichen der abschlagsfreien Regelaltersrente die Wartezeit erfüllen können,
  • nicht kurzzeitig i.S. von § 8 Abs. 1 Nr. 2 SGB IV beschäftigt sind (das Arbeitsverhältnis muss also mehr als 2 Monate oder 50 Arbeitstage im Jahr betragen)
  • nicht ausdrücklich von der Versicherungspflicht ausgenommen sind, § 19 der Satzung.

Der Arbeitgeber muss alle versicherungspflichtigen Beschäftigten anmelden. Mit der Anmeldung entsteht eine Pflichtversicherung.

Der/die Beschäftigte kann neben der Pflichtversicherung selber auch eine PlusPunktRente (freiwillige Versicherung) begründen.

 

Abmeldung

Sobald Ihre Versicherungspflicht als Beschäftigter endet, werden Sie von Ihrem Arbeitgeber umgehend bei der Kasse abgemeldet. Die Versicherungspflicht endet insbesondere mit der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses. Mit der Abmeldung wird automatisch eine beitragsfreie Versicherung begründet.
Die bis zum Zeitpunkt der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses entstandene Anwartschaft auf eine spätere Rentenleistung bleibt in voller Höhe erhalten.
Soweit Sie später wieder eine Beschäftigung im öffentlichen oder kirchlichen Dienst aufnehmen, wird das bereits bestehende Versicherungsverhältnis durch die dann zuständige Zusatzversorgungskasse fortgeführt. Wird später keine erneute versicherungspflichtige Tätigkeit aufgenommen, bleibt gleichwohl die bis zum Ausscheiden erworbene Rentenanwartschaft erhalten.

Weitergehende Informationen zu den Auswirkungen der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses auf die Zusatzversorgung finden Sie in unserem Infoblatt.

Allgemeine Voraussetzungen

Allgemeine Voraussetzungen

Es muss eine Wartezeit erfüllt sein.

Leistungen der Zusatzversorgung setzen grundsätzlich voraus, dass Ihr(e) Arbeitgeber für mindestens 60 Monate Umlagen oder Beiträge zur Zusatzversorgung entrichtet hat/haben (§ 32 der Satzung). Diese Voraussetzung entfällt, wenn der Versicherungsfall durch einen Arbeitsunfall verursacht worden ist. Eine unverfallbare Anwartschaft entsteht auch dann, wenn nach dem 31.12.2017 eine durchgehende Beschäftigung von mindestens 36 Monaten bei einem Mitglied der BVK Zusatzversorung bestanden hat und die/der Versicherte bei Beendigung der Versicherung mindestens das 21. Lebensjahr vollendet hat.
 

Ein Versicherungsfall muss eingetreten sein.

Wenn Sie in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind, ist das der Beginn der Rente aus der Rentenversicherung (§ 31 der Satzung). Als Nachweis für den Eintritt des Versicherungsfalls benötigt die Kasse den Rentenbescheid der gesetzlichen Rentenversicherung. Wenn Sie nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind, werden die Versicherungsfälle denen in der gesetzlichen Rentenversicherung nachgebildet.
 

Sie müssen einen Rentenantrag bei der BVK Zusatzversorgung stellen.

Wenn Sie die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung beantragen, denken Sie bitte auch daran, die Rente aus der Zusatzversorgung zu beantragen. Die entsprechenden Anträge und Anlagen finden Sie in unserem Servicebereich unter Formulare.

Leistungen

Leistungen

Die BVK Zusatzversorgung gewährleistet nicht nur eine zusätzliche Altersversorgung, sondern einen umfassenden Versicherungsschutz. Sie zahlt eine Betriebsrente in allen Rentenfällen, die es in der gesetzlichen Rentenversicherung gibt:

  • Regelaltersrente
  • Altersrente für Frauen
  • Altersrente für schwerbehinderte Menschen
  • Altersrente nach Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit
  • Altersrente für langjährig Versicherte
  • Altersrente für besonders langjährig Versicherte
  • Volle oder teilweise Erwerbsminderungsrente
  • Renten an Hinterbliebene (Witwen-/Witwerrente und Waisenrente)

Wird eine Teilrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt, erhalten Sie allerdings noch keine Leistung aus der Zusatzversorgung (erst bei Vollrente).