Altersteilzeit

Altersteilzeit

Sonderfälle

Bei einer Altersteilzeit werden - wie in der gesetzlichen Rentenversicherung - 90 v.H. des vor Beginn der Altersteilzeit maßgebenden zusatzversorgungspflichtigen Entgelts berücksichtigt. Als Versicherte/r werden Sie also so gestellt, als würden Sie 90 v.H. Ihres bisherigen Einkommens beziehen. Das bedeutet, dass mit der Altersteilzeit regelmäßig nur geringe Einbußen bei der späteren Betriebsrente verbunden sind. Das gilt auch nach der Neuregelung der Altersteilzeit zum 1.1.2010.

Hinweis für Arbeitgeber zur Finanzierung bei Altersteilzeit

Die Versorgungspunkte, die während einer Altersteilzeitbeschäftigung entstehen, errechnen sich aus 90 % des der Altersteilzeit vorangehenden Entgelts. Das bedeutet, dass die Versicherten so gestellt werden, als würden sie während der gesamten Dauer der vereinbarten Altersteilzeit 90 % ihres bisherigen Einkommens beziehen. Dabei gilt für die Zahlung der Umlagen und Beiträge bei Vereinbarung von Altersteilzeit ab 01.01.2003 folgende Regelung:

  • Wurde die Altersteilzeit vor diesem Datum vereinbart, sind Umlagen und Beiträge für die gesamte Dauer der Altersteilzeit nur aus dem tatsächlichen (halben) Arbeitsentgelt während der Altersteilzeit zu zahlen. Als Arbeitgeber melden Sie also das tatsächliche Entgelt für die Teilzeitbeschäftigung. Dieses bildet dann auch die Grundlage für die Bemessung der Umlagen und Beiträge.
  • Wurde die Altersteilzeit ab dem 01.01.2003 bzw. danach vereinbart, melden Sie als Arbeitgeber 90 % des Entgelts. Sie müssen also das tatsächliche (halbe) Entgelt durch Multiplikation mit dem Faktor 1,8 auf 90 % hochrechnen. Aus diesem erhöhten Entgelt sind die Umlagen und Beiträge abzuführen. Es kommt jeweils auf den Zeitpunkt an, zu dem die Vereinbarung über die Altersteilzeit getroffen wurde, nicht aber auf den tatsächlichen Beginn.