Pressemitteilung | BVK Zusatzversorgung (Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden)

Pressemitteilung

08.10.2026

BVK Zusatzversorgung erzielte 2025 starkes Ergebnis

Verwaltungsrat nimmt Jahresabschluss 2025 zustimmend zur Kenntnis

Zu seiner konstituierenden Sitzung für die Amtsperiode 2026 bis 2031 trat der Verwaltungsrat der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden am 8. Oktober 2026 in München zusammen.

In dem 32-köpfigen Gremium gab es – vor allem aufgrund der bayerischen Kommunalwahlen im März 2026 – zahlreiche personelle Veränderungen. Die beiden alternierenden Vorsitzenden des Verwaltungsrats wurden in ihren Ämtern bestätigt: Andreas Mickisch, Personal- und Organisationsreferent der Landeshauptstadt München, für die Arbeitgeberseite und Norbert Flach vom ver.di-Landesbezirk Bayern für die Arbeitnehmerseite.

Der Verwaltungsrat nahm in der Sitzung den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 zustimmend zur Kenntnis, entlastete die Geschäftsführung und genehmigte den Wirtschaftsplan für 2027. Die Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden – BVK Zusatzversorgung – hat 2025 auch in einem herausfordernden Umfeld ein starkes Ergebnis erzielt.

Die Kapitalanlagen der Versorgungseinrichtung stiegen um rund 2 Mrd. € auf 34,2 Mrd. € an. Das entspricht einem Plus von 6,2 %. Mit einer Nettoverzinsung von 3,4 % erreichte die BVK Zusatzversorgung den höchsten Wert der vergangenen fünf Jahre. Die Erträge aus Kapitalanlagen beliefen sich auf rund 1,2 Mrd. € nach rund 1,0 Mrd. € im Vorjahr.

Auch die Einnahmen aus Umlagen und Beiträgen entwickelten sich positiv: Sie stiegen auf rund 2,4 Mrd. €.

Bestände der Pflichtversicherung stabil

Die Bestandsentwicklung bei der arbeitgeberfinanzierten Pflichtversicherung – der Betriebsrente der BVK Zusatzversorgung – verlief 2025 positiv. Die Zahl der aktiven Pflichtversicherungsverhältnisse mit Beitrags- beziehungsweise Umlagezahlung stieg im Jahresverlauf auf 865.216. Die Gesamtzahl der Versicherungsverhältnisse einschließlich der beitragsfreien Verhältnisse betrug zum Jahresende 1.764.832. Die Zahl der Mitglieder erhöhte sich um 29 von 6.065 auf 6.094.

Die Zahl der Rentner stieg um 3,6 % von 369.113 auf 382.462. Dieser demografisch bedingte Anstieg wird sich in den kommenden Jahren voraussichtlich fortsetzen und ist in der Ausgabenplanung berücksichtigt.

Positive Entwicklung der freiwilligen Versicherung

Auch die freiwillige Versicherung – die PlusPunktRente – entwickelte sich 2025 positiv. Die Gesamtzahl der Verträge erhöhte sich um 1,4 % auf 45.199. Die Beitragseinnahmen stiegen um 4,1 % auf 39,4 Mio. €.

Aufgrund der demografischen Entwicklung im Versichertenbestand stieg die Zahl der Rentnerinnen und Rentner in der freiwilligen Versicherung erwartungsgemäß um 10,6 %. Absolut erhöhte sich der Bestand um 1.465 Leistungsempfängerinnen und Leistungsempfänger auf 15.243 Personen.

Die Finanzierung der freiwilligen Versicherung ist nachhaltig gesichert. Die Rücklagen konnten planmäßig gestärkt werden.

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