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Aktuelles-Archiv

Archiv der aktuellen Meldungen der BVK Zusatzversorgung

Die Positionen der Arbeitsgemeinschaft kommunale und kirchliche Altersversorgung e. V. erläutert deren Hauptgeschäftsführer.

Das neue Erklärvideo zum Mitgliederportal der BVK Zusatzversorgung ist live.

Einfach, transparent und sicher, so lautet das Motto.

Im Detail wird auf sehr charmante Weise von unserer Schauspielerin Gianna Bauer erklärt, wie leicht das Portal in der Anwendung ist und welche Vorteile es bietet.

Der Film ist zusammen mit der Filmagentur @sommer_co entstanden.

Wir sagen herzlichen Dank für das tolle Ergebnis.

Eine der Auswirkungen der Corona-Pandemie ist, dass seit April 2020 auch im öffentlichen Dienst Kurzarbeit möglich ist. Die Tarifparteien im kommunalen öffentlichen Dienst haben einen bis zum Jahresende 2020 befristeten „COVID-19-Tarifvertrag“ abgeschlossen.

Der  COVID-19-Tarifvertrag ermöglicht es Betrieben im kommunalen Sektor, Kurzarbeit anzumelden. Das hat zur Folge, dass die kurzarbeitenden Beschäftigten von der Bundesagentur für Arbeit das sog. Kurzarbeitergeld erhalten. Das wiederum hat auch Auswirkungen auf die Betriebsrente.

Der wichtigste Punkt: Kurzarbeitergeld, das man ggf. von Bundesagentur für Arbeit bezieht, ist kein zusatzversorgungspflichtiges Entgelt. Das heißt: Der Arbeitgeber führt für das Kurzarbeitergeld keine Aufwendungen für die Betriebsrente an uns ab. Vor diesem Hintergrund möchten wir über die möglichen Auswirkungen von Kurzarbeit – für den Fall, dass Sie einmal davon betroffen sind, – auf die Betriebsrente informieren.

Die Tarifparteien haben im COVID-19-Tarifvertrag allerdings eine Aufstockung des Kurzarbeitergelds durch den Arbeitgeber vereinbart. Das Entgelt während der Kurzarbeit (einschließlich Kurzarbeitergeld) wird auf 95 % in den Entgeltgruppen bis E10 TVöD bzw. 90 % in den Entgeltgruppen ab E11 TVöD des bisherigen Nettoentgelts aufgestockt. Bei diesem Aufstockungsbetrag handelt es sich, ebenso wie bei dem verbleibenden Arbeitsentgelt, um zusatzversorgungspflichtiges Entgelt.

Ein Sonderfall ist die so genannte „Kurzarbeit Null“. Dabei wird die Arbeit für einen bestimmten Zeitraum vollständig eingestellt. Da in diesem Fall die Beschäftigten kein Arbeitsentgelt (also auch kein reduziertes) mehr erhalten, liegt hier auch kein zusatzversorgungspflichtiges Entgelt mehr vor. Bei „Kurzarbeit Null“ beziehen die betroffenen Beschäftigten nur noch Kurzarbeitergeld und die vereinbarte Aufstockung. Zusatzversorgungspflichtiges Entgelt ist in diesem Fall nur die Aufstockungszahlung.

Nicht tarifgebundene Arbeitgeber zahlen ggf. freiwillig einen Aufstockungsbetrag oder einen pauschalen Zuschuss zum Kurzarbeitergeld. Freiwillige Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld sind ebenfalls zusatzversorgungspflichtig – auch dann, wenn diese ganz oder teilweise steuerfrei sind.

Zusammengefasst bedeutet das: Kurzarbeit führt immer dazu, dass die Anwartschaft auf Ihre zukünftige Betriebsrente nicht so stark wächst wie bei regulärer Beschäftigung.

Die Bundesregierung hat bereits Anfang September die Verlängerung der möglichen Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld bis zum Jahresende 2021 beschlossen. Wenn von den Tarifparteien auch der „COVID-19-Tarifvertrag“ im öffentlichen Dienst verlängert wird, dann werden wir darüber zeitnah informieren.

Seit Januar 2020 gibt es einen  Krankenkassen-Freibetrag für Betriebsrenten, der bei den meisten Betriebsrenten zu einer Erhöhung der Auszahlungssumme führt. Viele Betriebsrentner werden sich ggf. schon gefragt haben, warum sie davon bisher noch nichts gespürt haben.

Die BVK Zusatzversorgung wird rückwirkend bis zum 1. Januar die unter Umständen zu viel einbehaltenen Krankenkassenbeiträge auf alle Fälle automatisch an ihre Rentner nachzahlen. Der Umstand, dass wir die „eingesparten“ Krankenkassenbeiträge bisher noch nicht ausbezahlt haben, kommt daher, dass die praktische Umsetzung des „Gesetzes zur Einführung eines Freibetrags in der gesetzlichen Krankenversicherung zur Förderung der betrieblichen Altersvorsorge“ überaus komplex ist.

Die Voraussetzung für die Nachzahlung an die betroffenen Rentner ist, dass deren Renten ab dem Jahresanfang 2020 neu festgesetzt werden. Die technischen Vorbereitungen für die maschinelle Neufestsetzung von über 275.000 Renten, die alleine bei der BVK Zusatzversorgung notwendig ist, laufen gerade auf Hochtouren. Für den Großteil unserer Rentner wird die Nachzahlung Ende Oktober – zusammen mit der Überweisung der Rente für November 2020 –  erfolgen.

 

Wertschätzung drückt sich auch in einer angemessenen Altersversorgung aus. Mitten in der Corona-Pandemie fand das vierte Personalforum des Netzwerks „Klinik Kompetenz Bayern“ am 23. September 2020 in Regensburg statt. Das Key Account Management der BVK Zusatzversorgung war vor Ort dabei und erläuterte, wie die Betriebsrente der BVK Zusatzversorgung als zugkräftiges Argument für die Personalgewinnung eingesetzt werden kann.

Die Key Account Manager Petr Vosmansky und Maria Weindl waren an einem Infostand für die Forums-Teilnehmer jederzeit ansprechbar und hatten die passenden Informationsmaterialien dabei. Herr Vosmansky und Frau Weindl hielten im Plenum einen Vortrag, in dem sie die Funktionsweise und die Vorteile der Zusatzversorgung anschaulich präsentierten. Das Interesse war sehr lebhaft und am Informationsstand konnten zahlreiche Kontakte geknüpft werden.

„Klinik Kompetenz Bayern“ (KKB) vertritt 61 Kliniken im Freistaat mit dem Ziel, kommunale und freigemeinnützige Kliniken in Bayern effektiv zu vernetzen. Weitere Informationen zum Personalforum der KKB gibt es

Bei der Grundsteinlegung für den Wiederaufbau des Domhotels in Köln hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker am 23. September 2020 mit Hand angelegt. Eigentümerin der Premium-Immobilie direkt neben dem Kölner Dom ist die Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden – BVK Zusatzversorgung, vertreten durch die Bayerische Versorgungskammer. Aus München waren deshalb neben dem BVK-Vorstandsvorsitzenden Daniel Just auch Vorstandsmitglied Stefan Müller, Leiter des Bereichs Kommunales Versorgungswesen und Rudolf Winter, Vorsitzender des Verwaltungsrats der BVK Zusatzversorgung, nach Köln angereist. Die Grundsteinlegung erfolgte aufgrund der Corona-Pandemie nur in einem sehr kleinen Kreis.

Gut verpackt in einer stählernen „Zeitkapsel“ enthält der Grundstein u. a. die Baupläne, eine Gedenkmünze und eine Corona-Schutzmaske der BVK. Das Domhotel wird hinter seiner historischen Fassade völlig neu aufgebaut und wird zentraler Bestandteil des Dom Carrés, das nach dem Abschluss der Bauarbeiten wieder ein zentraler Ort zum Verweilen und Flanieren in der Kölner City sein wird.

Die Übersicht über wichtige Werte zur Zusatzversorgung 2020 haben wir aktualisiert, weil der BAV-Förderbetrag nach § 100 EStG rückwirkend zum 1. Januar 2020 vom Gesetzgeber verdoppelt wurde. Das Gesetz zur Grundrente hat somit auch dazu geführt, dass sich ein steuerliches Förderinstrument, das bei der Zusatzversorgung greift, spürbar verändert hat. Deshalb haben wir das diesbezügliche Infoblatt über die Grenzwerte für die Pflicht- und die freiwillige Versicherung in diesem Punkt überarbeitet.

Zudem haben wir bereits die wichtigen Werte zur Zusatzversorgung 2021 zusammengestellt. Da die "Verordnung über die Sozialversicherungsrechengrößen 2021" aber noch nicht endgültig verabschiedet ist, steht dieses Infoblatt noch unter Vorbehalt. 

 

In Zeiten von Corona stehen wir unseren Mitgliedern und deren Beschäftigten weiterhin bei allen Fragen zur Zusatzversorgung zur Seite. Sowohl unser Kundencenter als auch der Arbeitgeberservice sind per E-Mail und telefonisch ohne Einschränkungen zu den gewohnten Geschäftszeiten erreichbar.

Unsere persönlichen Vor-Ort-Beratungsgespräche haben wir bereits Ende Juli wiederaufgenommen. Wenn komplexe Fragen – wie die detaillierte Planung der Altersvorsorge – angesprochen werden, ist eine Klärung per E-Mail oder am Telefon oft nur eingeschränkt möglich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Beratungsservice sind vor Ort mit einer Plexiglaswand sowie Mund- und Nasenbedeckung geschützt. Zur „Corona-Ausrüstung“ gehören auch Handschuhe sowie Desinfektionsutensilien, um das Infektionsrisiko für die Beratungskunden zu reduzieren.

Für eine risikofreie Beratung müssen zudem die Corona-relevanten Bedingungen vor Ort stimmen: ausreichend große, belüftbare Räumlichkeiten und ein geregelter Besucherstrom. Wenn dies sichergestellt ist, kommen unsere Berater gerne zu unseren Mitgliedern ins Haus.

Der Versand der Versicherungsnachweise für das Vorjahr beginnt diesmal schon Ende August 2020. Bis Mitte Oktober werden damit alle Versicherten der BVK Zusatzversorgung eine Übersicht über die vom Arbeitgeber für das Jahr 2019 gemeldeten Daten erhalten.

Der Versicherungsnachweis informiert über die bis zum 31. Dezember 2019 in der Zusatzversorgung erworbene monatliche Anwartschaft auf Betriebsrente. Unabhängig davon, wie lange das Beschäftigungsverhältnis gedauert hat, bekommt jeder Beschäftigte, der im Jahr 2019 bei der BVK Zusatzversorgung pflichtversichert war, einen Versicherungsnachweis. Wenn zudem eine PlusPunktRente (freiwillige Versicherung) bei uns abgeschlossen wurde, werden wir auch dazu einen Nachweis schicken.

Antworten auf die häufigsten Fragen zum Versicherungsnachweis gibt es bei den

 

Durch das Corona-Steuerhilfegesetz vom 5. Juni 2020 ergeben sich keine Auswirkungen auf die Zusatzversorgung. Mit dem Gesetz hat der Gesetzgeber - entsprechend der sozialversicherungsrechtlichen Behandlung - Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld bis 80 % des Unterschiedsbetrages zwischen dem Soll-Entgelt und dem Ist-Entgelt nach § 106 SGB III befristet bis 31.12.2020 steuerfrei gestellt. 

Der Arbeitgeberzuschuss zum Kurzarbeitergeld ist weiterhin zusatzversorgungspflichtig.

Denn nach § 5 Abs. 3 des TV COVID ist die Aufstockung zum Kurzarbeitergeld ausdrücklich als zusatzversorgungspflichtiges Entgelt erklärt worden. Für nicht tarifgebundene Mitglieder gilt dies entsprechend. Ein freiwilliger Zuschuss des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld ist ebenfalls zusatzversorgungspflichtig – auch dann, wenn er ganz oder teilweise steuerfrei ist.

Am 03.04.2020 haben wir Sie mit einer News darüber informiert, welche Auswirkungen sich bei einer Kurzarbeit nach dem „Covid-19-Tarifvertrag“ auf die Zusatzversorgung ergeben.
Für Arbeitgeber, die diesen Tarifvertrag nicht anwenden und einen freiwilligen Zuschuss oder einen freiwilligen Aufstockungsbetrag nach einer eigenen Regelung zahlen, gilt Folgendes: Freiwillige Zuschüsse und Aufstockungszahlungen zum Kurzarbeitergeld sind steuerpflichtiger Arbeitslohn und damit grundsätzlich zusatzversorgungspflichtig (§ 62 Abs. 2 Satz 1 der Satzung).
Die Ausnahmeregelung des § 62 Abs. 2 Satz 2 Buchstabe i der Satzung greift nicht für den Zuschuss zum Kurzarbeitergeld. Unsere vorläufige Einschätzung in der Meldung vom 25.03.2020 wird hiermit berichtigt.

Kurzarbeit: Kommunale Arbeitgeber und Gewerkschaften verständigen sich auf „Covid-19-Tarifvertrag“

Gewerkschaften und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben sich auf einen Tarifvertrag („Covid-19-Tarifvertrag“) verständigt, der die Kurzarbeit-Konditionen während der Corona-Krise für die Beschäftigten im kommunalen öffentlichen Dienst regelt. Bis zum 15. April 2020 läuft nun eine Erklärungsfrist zu den erzielten Eckpunkten. Demnach können bestimmte kommunale Arbeitgeber im Einvernehmen mit der betrieblichen Vertretung vor Ort Kurzarbeit bei der zuständigen Agentur für Arbeit beantragen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Die kommunalen Arbeitgeber werden das Entgelt während der Kurzarbeit (einschließlich Kurzarbeitergeld) auf 95 % (bis EG 10 TVöD) bzw. 90 % (ab EG 11 TVöD) des bisherigen Nettoentgelts aufstocken.

Bei diesem Aufstockungsbetrag handelt es sich, ebenso wie bei dem verbleibenden Arbeitsentgelt, um zusatzversorgungspflichtiges Entgelt. Das Kurzarbeitergeld ist jedoch kein zusatzversorgungspflichtiges Entgelt.

Bei vollständigem Wegfall des Entgelts beziehen die betroffenen Beschäftigten nur noch Kurzarbeitergeld und die vereinbarte Aufstockung. Bei teilweisem Wegfall des Entgelts gibt es für die tatsächlich geleistete Arbeit ein anteiliges Entgelt und für die weggefallene Arbeit ein Kurzarbeitergeld plus Aufstockung. Ausgenommen von der Kurzarbeit sind Eltern, bei denen sich das Kurzarbeitergeld auf die Berechnung des Elterngelds auswirken würde, Auszubildende und Beschäftigte in Altersteilzeit.

Der Tarifvertrag tritt zum 1. April 2020 in Kraft. Die Regelungen gelten außer für den Bereich des TVöD und damit verbundene Haustarifverträge auch für den TV-V (Versorgung) und TV-N (Nahverkehr). Der Tarifvertrag zur Kurzarbeit ist nicht gedacht für die kommunale Kernverwaltung und für den Sozial- und Erziehungsdienst.

Bislang ist die Kurzarbeit im Tarifregelwerk des Öffentlichen Dienstes nicht enthalten. Das soll auch so bleiben, weshalb die Regelungen ausschließlich für die Corona-Epidemie gelten und ohne Nachwirkungen am 31. Dezember 2020 enden.

Stand vom 25.03.2020

 

Nachfolgend informieren wir Sie darüber, welche Auswirkungen sich bei einer Kurzarbeit bzw. im Falle eines Beschäftigungsverbotes nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) auf die Zusatzversorgung ergeben.

Kurzarbeit – Auswirkungen auf die Zusatzversorgung

Bei der Einführung von Kurzarbeit kommt es bei den von der Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten wegen der Reduzierung der Arbeitszeit regelmäßig zu einer Minderung des Arbeitsentgelts. Während der Dauer der Kurzarbeit besteht die Versicherung der Beschäftigten in der Zusatzversorgung fort. Wenn die Agentur für Arbeit an die Beschäftigten ein Kurzarbeitergeld auszahlt, um den Entgeltausfall zum Teil auszugleichen, so ist zu beachten, dass das Kurzarbeitergeld nicht zusatzversorgungspflichtig ist. Während einer Kurzarbeit ist daher nur das vom Arbeitgeber gezahlte reduzierte steuerpflichtige Arbeitsentgelt zusatzversorgungspflichtig und nicht das Kurzarbeitergeld der Agentur für Arbeit. Daher werden die Aufwendungen (Umlage und Zusatzbeitrag im Abrechnungsverband I bzw. Pflichtbeitrag im Abrechnungsverband II) an die BVK Zusatzversorgung nur aus dem verminderten zusatzversorgungspflichtigen Arbeitsentgelt entrichtet. Für die Zeit der Kurzarbeit müssen die Arbeitgeber in ihren (Jahres-)Meldungen keinen gesonderten Versicherungsabschnitt bilden.

Bei einer „Kurzarbeit Null“ wird die Arbeit für einen bestimmten Zeitraum vollständig eingestellt. Da in diesem Fall die Beschäftigten kein Arbeitsentgelt (also auch kein reduziertes) mehr erhalten, liegt hier auch kein zusatzversorgungspflichtiges Entgelt mehr vor. Für diese Zeit ist durch den Arbeitgeber das Versicherungsmerkmal 40 (entgeltlose Fehlzeit) zu melden. Ein Versicherungsabschnitt mit dem Versicherungsmerkmal 40 ist generell nur dann zu melden, wenn der Zeitraum einen Kalendermonat oder länger dauert.

Falls ein Arbeitgeber einen Zuschuss zum Kurzarbeitergeld zahlt, so ist dieser nach der derzeitigen Einschätzung nicht zusatzversorgungspflichtig (§ 62 Abs. 2 Satz 1 Buchst. i der Satzung).

Beschäftigungsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz – ZVK-Pflicht

Wegen der COVID-19 (Coronavirus) Pandemie stellen vermehrt Arbeitgeber ihre Beschäftigten von der Arbeit unter Fortzahlung des Entgelts für eine Quarantäne frei, ohne dass bereits ein Beschäftigungsverbot besteht. Die Arbeitgeber müssen für diese Beschäftigten weiterhin die Aufwendungen an die BVK Zusatzversorgung abführen.

Für Beschäftigte kann in bestimmten Fällen auch ein Beschäftigungsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) ausgesprochen werden. Diese Beschäftigten können Entschädigungszahlungen nach § 56 IfSG wegen Verdienstausfall erhalten.

Nach momentaner Einschätzung der Zusatzversorgungskassen und der Tarifvertragsparteien ist für eine Entschädigungszahlung nach § 56 IfSG kein fiktives Entgelt zu melden. Hier ist also anders als beim Krankengeldzuschuss zu verfahren. Zudem besteht derzeit auch keine Ausnahmeregelung wie zum Beispiel beim Mutterschutz.

Entschädigungszahlungen nach § 56 IfSG sind daher nicht zusatzversorgungspflichtig.

Wichtiger Hinweis

Bitte beachten Sie, dass es sich bei unseren Aussagen zum Kurzarbeitergeld und zum Beschäftigungsverbot um eine aktuelle Einschätzung handelt. Falls sich diese Einschätzung ändern sollte (z. B. weil sich die Tarifvertragsparteien auf eine andere Positionierung verständigen), informieren wir Sie umgehend.

Aufgrund der Coronakrise haben wir zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unsere Arbeitsweise vorübergehend soweit möglich auf Homeoffice umgestellt. Wir bitten Sie um Verständnis, dass persönliche Beratungen vor Ort und persönliche Übergabe von Unterlagen bis auf weiteres nicht möglich sind. Sie erleichtern uns gerade in dieser Situation unsere Tätigkeit, wenn Sie uns Ihre Anliegen und Unterlagen elektronisch übermitteln. 

Wir möchten Sie bitten, Ihre Anträge u. ä. zu scannen und uns diese als pdf-Datei (kein Foto) per E-Mail zu senden an info@bvk-zusatzversorgung.de

Unsere telefonische Erreichbarkeit besteht grundsätzlich fort; allerdings können auch hier vorübergehende Schwierigkeiten bei der Erreichbarkeit nicht ausgeschlossen werden. Wir bitten Sie daher auch, Ihre Rückfragen auf dringende und unaufschiebbare Anliegen zu beschränken.

Wir danken Ihnen bereits jetzt für Ihr Verständnis in dieser weltweit schwierigen Lage.

Ihr Kontakt zu uns.

Der Caritasverband München und Freising bietet mit seinem Format „Einführungstag für neue Mitarbeitende“ einen guten Start in das neue Arbeitsumfeld. Am 3. März 2020 fand die erste von vier Veranstaltungen in München mit rund 200 Teilnehmern statt.

Begrüßt von Caritasdirektor Georg Falterbaum folgten zahlreiche Vorträge, die den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Einstieg in ihre Tätigkeit erleichtern sollen. Achim Gabriel vom Beratungsservice der BVK Zusatzversorgung hielt einen Vortrag zum Thema betriebliche Altersversorgung und über die Möglichkeit, noch zusätzlich vorzusorgen. Zudem war die BVK Zusatzversorgung mit einem Informationsstand vertreten, der auf großes Interesse stieß: So konnten zahlreiche Fragen beantwortet und Informationsmaterial ausgehändigt werden.

Key Account Managerin Nathalie Wolczanski zeigte sich erfreut: „Die Resonanz war sehr gut, wir konnten viele Gespräche führen. Getreu dem Motto des Caritasverbands „Nah. Am Nächsten“ ist es uns als BVK Zusatzversorgung sehr wichtig, persönlich zu informieren und für den Caritasverband und die Caritas-Mitarbeitenden vor Ort zu sein. Herzlich Dank für diese runde Veranstaltung; wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung im Mai!“

Das lang propagierte Bild vom arbeitenden Mann und der Frau, die sich um den Haushalt kümmert, ist längst nicht mehr im Trend. Speziell junge Frauen haben vermehrt das Bedürfnis, finanziell unabhängig zu sein. 

Der Dringlichkeit, auf die Gefahr der Altersarmut aufmerksam zu machen, haben sich Helma Sick und Renate Schmidt in ihrem Buch „Ein Mann ist keine Altersvorsorge - Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist“ angenommen. Auf einer Veranstaltung der Stadt Rosenheim am 06.02.2020 im Rathaus mit Autorin Helma Sick wurde auf die drohende Gefahr der Altersarmut aufmerksam gemacht.

Auch die BVK Zusatzversorgung ist sich als öffentlich-rechtliche Versorgungseinrichtung ihrer Verantwortung bewusst. So war die Teilnahme an dieser Veranstaltung ein Muss, wenn es darum geht, die Gesellschaft dahingehend zu sensibilisieren. Frau Weindl von der BVK Zusatzversorgung war vor Ort mit einem Informations- und Beratungsstand vertreten und zeigte sich überwältigt von der starken Resonanz zum Thema zusätzliche Altersversorgung und von der hohen Nachfrage nach objektiven Informationen dazu.

Der Versicherungsnachweis für das Jahr 2019 wird voraussichtlich im September/Oktober 2020 verschickt. Alle Versicherten der BVK Zusatzversorgung werden damit eine Übersicht über die vom Arbeitgeber für das Jahr 2019 gemeldeten Daten (z. B. Entgelt etc.) erhalten.

Der Versicherungsnachweis informiert über die bis zum 31. Dezember 2019 in der Zusatzversorgung erworbene monatliche Anwartschaft auf Betriebsrente.

Unabhängig davon, wie lange das Beschäftigungsverhältnis gedauert hat, bekommt jeder Beschäftigte, der im Jahr 2019 bei der BVK Zusatzversorgung pflichtversichert war, einen Versicherungsnachweis. Wenn zudem eine PlusPunktRente (freiwillige Versicherung) bei uns abgeschlossen wurde, werden wir auch hierzu einen Nachweis senden.

Seit dem 01.01.2020 ist das „Gesetz zur Einführung eines Freibetrags in der gesetzlichen Krankenversicherung zur Förderung der betrieblichen Altersvorsorge“ in Kraft. Dadurch werden Betriebsrentner bei den Krankenversicherungsbeiträgen spürbar entlastet.

Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob die Betriebsrente aus der Pflichtversicherung oder aus einer freiwilligen Versicherung (PlusPunktRente) herrührt.

Der Freibetrag gilt für Rentner, die eine Betriebsrente beziehen und die Mitglied in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) sind. Wenn man eine monatliche Betriebsrente von brutto mehr als 159,25 € erhält, ist eine deutliche Erhöhung der Netto-Rentenauszahlung zu erwarten. Für Betriebsrenten ist nun in der gesetzlichen Krankenversicherung ein Freibetrag von monatlich einem Zwanzigstel der allgemeinen Bezugsgröße der Sozialversicherung (in 2020: 159,25 €) vorgesehen. Das heißt: Erst ab dieser Schwelle werden Krankenkassenbeiträge auf die Betriebsrente fällig.

Liegt die Brutto-Betriebsrente unter dem Schwellenwert, der sich Jahr für Jahr leicht erhöht, werden (wie bisher schon) gar keine Krankenkassenbeiträge fällig. Liegt die Brutto-Betriebsrente darüber, dann greift der Freibetrag.

Praktische Umsetzung

Als Betriebsrentenkasse sind wir verpflichtet, die Krankenversicherungsbeiträge korrekt abzuführen. Dazu müssen zunächst die Krankenkassen das Meldeverfahren ändern. Die Umsetzung dieser Änderung wird bei den Krankenkassen und den Versorgungswerken noch einige Zeit in Anspruch nehmen und kann aufgrund der vielen Beteiligten und der technischen Komplexität voraussichtlich erst Anfang 2021 erfolgen.

Pflegeversicherung

Beim Beitragsabzug zur Pflegeversicherung ändert sich nichts. Hier gilt weiterhin die Freigrenze von einem Zwanzigstel der allgemeinen Bezugsgröße der Sozialversicherung. Es sind auch künftig aus der kompletten Betriebsrente die Beiträge für die Pflegeversicherung (3,05 % bzw. 3,30 % für Kinderlose) zu entrichten, wenn die Betriebsrente über dem Schwellenwert liegt.

Der Versand der Steuermitteilungen für das Jahr 2019 an die Rentenempfänger der BVK Zusatzversorgung beginnt im Februar 2020. Die Steuermitteilung enthält alle Informationen, die für die Versteuerung einer Betriebsrente maßgeblich sind.

Wir sind gesetzlich verpflichtet, die Steuermitteilung an all unsere Rentner zu schicken – auch an jene, die keine Einkommensteuererklärung abgeben müssen. Als Zusatzversorgungskasse sind wir nicht befugt, verbindliche Auskünfte über das Steuerrecht zu erteilen. Bitte wenden Sie sich an Ihr Finanzamt, wenn Sie herausfinden wollen, ob Sie eine Steuererklärung abgeben müssen oder, ob in Ihrem Fall Steuern auf die Betriebsrente zu entrichten sind.

Allgemeine Auskünfte zu Fragen der Versteuerung von Betriebsrenten finden Sie bei den

Wenn Sie konkrete Fragen zu Ihrer (vorliegenden) Steuermitteilung haben, wenden Sie sich bitte an unser

Auf der Fachmesse ConSozial am 6. und 7. November in Nürnberg und dem dazugehörigen Fachkongress wurde intensiv über die Auswirkungen des Fachkräftemangels im Erziehungs- und Pflegebereich diskutiert. Die BVK Zusatzversorgung nutzte die Messe, um zu zeigen, dass die arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente ein wichtiges Instrument ist, mit dem man qualifizierte Arbeitskräfte gewinnen und langfristig binden kann. Ein weiteres Thema am Stand der Bayerischen Versorgungskammer war die freiwillige Versicherung (PlusPunktRente), die zum Aufbau einer dritten Altersvorsorge-Säule genutzt werden kann.

Dieses Jahr wird der Versicherungsnachweis für das Kalenderjahr 2018 den Versicherten der BVK Zusatzversorgung ab Anfang Oktober bis Ende Oktober 2019 zugeschickt. Der Versicherungsnachweis enthält die vom Arbeitgeber für das Jahr 2018 gemeldeten Daten (z. B. Entgelt, Beschäftigungszeiten etc.) und informiert über die bis zum 31. Dezember 2018 in der Zusatzversorgung erworbenen monatlichen Anwartschaften auf Betriebsrente.

Jeder Beschäftigte, der im Jahr 2018 in der Zusatzversorgung pflichtversichert war, erhält einen Versicherungsnachweis. Sollten Sie bis Ende November 2019 keinen Versicherungsnachweis erhalten haben, wenden Sie sich bitte an unser Kundencenter. Die Kontaktdaten finden Sie ganz unten. Wenn Sie eine PlusPunktRente (freiwillige Versicherung) bei uns abgeschlossen haben, erhalten Sie auch hierüber einen Nachweis.

Sollten Ihre Daten nicht mit den von uns zu Grunde gelegten übereinstimmen, können Sie dies innerhalb von sechs Monaten nach Zugang des Versicherungsnachweises schriftlich gegenüber Ihrem Arbeitgeber beanstanden. Eine Beanstandung für die Jahre 2002 bis 2017 ist nicht mehr möglich, weil diese Jahre in dem Versicherungsnachweis der letzten Jahre jeweils erstmals enthalten waren und die dafür maßgebliche Frist abgelaufen ist.

Antworten auf die häufigsten Fragen zum Versicherungsnachweis gibt es bei den

 

 

 

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Bayerischen Städtetags, die unter dem Motto "digitale Gesellschaft - digitale Städte" stand, zeigte die Bayerische Versorgungskammer mit einem Informationsstand des Bereichs Kommunales Versorgungswesen Präsenz. Key Account Managerin Maria Weindl von der BVK Zusatzversorgung und Fachkoordinator Thomas Mittag von der BVK Beamtenversorgung waren in Augsburg vor Ort. Sie standen den anwesenden Delegierten und Gästen des Bayerischen Städtetags zu unterschiedlichen Fragen der Altersversorgung zur Verfügung.

Das neue Mitgliederportal steht für Sie zur Verfügung. Darüber und über andere wichtige Themen der betrieblichen Altersversorgung informieren wir im neuen Mitglieder-Rundschreiben.

Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVBs) der PlusPunktRente sind in Bezug auf die Witwenrente besonders günstig.

In der freiwilligen Versicherung der BVK Zusatzversorgung, unserer PlusPunktRente, gibt es seit Anfang 2019 einen neuen Tarif, der attraktive Bedingungen bietet. Derzeit informieren wir zielgerichtet Versicherte über die Vorteile der PlusPunktRente.

Vor dem Hintergrund der jüngst bei der Pensionskasse der Caritas VVaG beschlossenen Leistungskürzungen, ist die Feststellung wichtig, dass die Renten und Anwartschaften aus der BVK Zusatzversorgung solide ausfinanziert und langfristig gesichert sind.

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